Berlin Phil launches Free Kirill site

In an attempt to introduce the world its shy incoming chief conductor, the orch has cobbled together a microsite with two video interviews and two concerts.

It’s free til the end of next month. Click here.

kirill petrenko conducting

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  • They have 2 1/2 years to raise his profile. His agency is beyond unknown. Next stop – IMG/CAMI/Askonas/HP, you pick.

    Then, a fresh out of the oven contract to make recordings with either Sony/Universal, although the orchestra I think is moving towards creating its own brand, which is really the way to go, but wouldn’t be surprised if the usual suspects come for a piece of the pie.

    • I find this comment an unfortunate symptom of the way the industry is going. If the choice of the Berlin Philharmoniker is a sign of the triumph of musical quality over PR superficiality then we should be glad that he belongs to an agency that clearly has the same priorities. His agent, Michael Lewin, is hugely influential in Europe and highly respected, but just because we don’t know about him on our limited island here, we assume he’s nothing. In fact he has a reputation of building careers over time and not collecting moderately talented competition winners like trophies – like the afore mentioned askonas/img etc. This should always be the model for music agencies if we want to rediscover the quality, particularly of conductors, that we regularly complain of missing in today’s music industry. If you look at his list, he has artists who regularly perform in the largest venues in Europe.
      – See more at: https://slippedisc.com/2015/07/berlin-phil-launches-free-kirill-site/#comment-74134

  • “Free Kirill?” I didn’t know he was being held hostage! Are there demands that the BPO must meet to get him back?

  • Well they had to do something.
    Having made the announcement, they still could not find a spot for him in the upcoming 2015-2016 season as a guest conductor, and he has not appeared with them since 2012.
    It smacks too much of the compromise, having torn themselves down the middle recently over Nelsons and Thielemanns (who both have a pair of guest concerts next season) they voted on a third candidate who would hopefully unify them.
    I hope he succeeds, but i have my doubts if he is strong enough for the life in that hothouse,
    i wonder if he has any power of veto over guest conductors? I doubt it.
    We will have to wait until they announce the 2016-2017 programme.
    I hope that this is not a “poisoned chalice” for him.

    • The only power in that orchestra is with the Orchestervorstand, the few orchestra members involved in management. A couple of them, including one player of a sizeable string instrument, have big mouths and altogether too much control. It is never really 124 artists speaking equally.

  • What a turn of events! We know of this site’s aversion to Thielemann and Pfitzner.
    Some of us even know that Petrenko programs Pfitzner, has staged and recorded his
    great opera Palestrina. Will it be now be Petrenko rather than Thielemann who
    does Pfitzner with Berlin? With Thielemann, imagine the screams, the wails!
    With Petrenko, O but the generosity of spirit, the artistic greatness, the glory, etc.
    It is always good to be reminded just how the game is played. Ja und Amen!

  • This is from the Austrian newspaper „KURIER“ from July 1st (you find it still online) written by their first music critic Gert Korentschnig. This was also the first newspaper, which published the exact day of the election already last year. So – it seems they have very good connections into the Berlin Phil. If this all is true – and the whole article seems well informed – the whole Thielemann – Nelssons speculations were nonsense.

    Bayreuther Chaos, Berliner Coup
    Was sich hinter den Kulissen bei den legendären Kulturinstitutionen wirklich abspielt.
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    Nun wurde also bekannt, dass Christian Thielemann fürderhin den Titel “Musikdirektor der Bayreuther Festspiele” trägt. Ist das für Insider überraschend? Definitiv nicht.

    Seit geraumer Zeit kursiert im Netz ein Foto von einem Parkplatz auf dem Grünen Hügel neben dem Festspielhaus, der dem “Musikdirektor Thielemann” vorbehalten ist – kleine, aber offenbar wichtige Machtinsignien. Und die alljährliche Rede zur Begrüßung des Orchesters zum Probenauftakt wurde heuer nicht von Festspielchefin Katharina Wagner gehalten, sondern bereits von Thielemann.

    Eva Wagner-Pasquier, Katharinas Halbschwester, war da längst aus dem engsten Machtzirkel gedrängt. Ein kolportiertes Betretungsverbot, das in Bayreuth über sie verhängt worden sein soll, wurde zwar nie wirksam. Ihre in Aussicht gestellte Vertragsverlängerung als Ko-Chefin der Festspiele bis 2020 wurde aber verhindert. Dem Vernehmen nach waren höchste Regierungskreise bis hin zu Kanzlerin Angela Merkel, die Bayreuth regelmäßig besucht, mit dem Fall befasst. Wichtige Mitarbeiter von Katharinas Vater Wolfgang, die die neue Festspielchefin schon als Kind gekannt hatten, mussten bereits unmittelbar nach dessen Tod gehen.

    Auch was die Sänger betrifft, kam es zu zahlreichen Änderungen. Martin Winkler, der 2013 im ersten “Ring”-Jahr unter Dirigent Kirill Petrenko und Regisseur Frank Castorf so grandios den Alberich gesungen hatte, war bereits im zweiten Jahr abgesetzt worden. Heuer bekam “Siegfried” Lance Ryan keinen neuen Vertrag – an seiner Stelle wurde der kaum bekannte Stefan Vinke geholt. Diese Umbesetzungen erfolgten unter Protest des Leitungsteams Petrenko/Castorf.

    Die dritte Isolde
    Für die von Thielemann dirigierte “Tristan”-Premiere wiederum war zunächst Eva-Maria Westbroek als Isolde vorgesehen. Sie wurde schon im Vorfeld gegen Anja Kampe ausgetauscht. Nun wird Evelyn Herlitzius die Partie singen – und Kampe (wie bei der Premiere) nur noch die Sieglinde in der “Walküre”. Wer die Branche kennt, kann davon ausgehen, dass alle abgesetzten Sänger Bayreuth nicht ohne Geld verlassen haben.

    Jedenfalls gibt es heuer für manches sogar kurzfristig Karten, was Bayreuth-Kritiker als Beweis für das herrschende Chaos anführen.

    Während Thielemann “Tristan” probt, bereitet Kirill Petrenko zum letzten Mal den “Ring” vor. Die beiden dürften einander im Moment aus dem Weg gehen. Thielemann wurde ein Interesse an der Leitung der Berliner Philharmoniker nachgesagt – bis Petrenko am 22. Juni zum Nachfolger von Simon Rattle bestellt wurde. Wie sich mehr und mehr herausstellt, war Thielemann nie wirklich im Rennen. Zu groß war die Fraktion jener, die ihn als Chef ablehnten – als Dirigent ist er unumstritten.

    Die erste Wahl
    Schon beim ersten Wahlversuch am 11. Mai gab es eine klare Mehrheit für Kirill Petrenko – bereits nach zwei Stunden hatten sich die 124 stimmberechtigten Mitglieder auf ihn geeinigt. Als er daraufhin aus der Sitzung angerufen wurde, lehnte Petrenko zunächst rundweg ab – wohl aus Loyalität gegenüber der Bayrischen Staatsoper München, wo er Generalmusikdirektor ist (der KURIER berichtete). Daraufhin herrschte im Berliner Orchester Ratlosigkeit, und es gab keine Einigung innerhalb der noch acht Stunden andauernden Debatten.

    Viele Musiker hätten sich Mariss Jansons in einer Übergangszeit als Chef vorstellen können – dieser verlängerte jedoch seinen Vertrag beim Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. Bei Andris Nelsons war wohl klar, dass er in Boston bleibt. Gustavo Dudamel wiederum stand nie zur Diskussion.

    Im Orchester gab es jedoch, wie schon seit Langem, auch eine Fraktion für Daniel Barenboim – er hätte ursprünglich statt Simon Rattle Chef werden sollen, bekundete diesmal aber, nicht zur Verfügung zu stehen.

    Da sich so gut wie alle wichtigen Solisten weiterhin für Petrenko stark machten, wurde daraufhin innerhalb der folgenden sechs Wochen eine Lösung hinter den Kulissen gebastelt. Die nun so aussehen dürfte, dass Petrenko seinen bis 2018 laufenden Vertrag als Musikdirektor in München zwar vermutlich verlängern, seine Dirigate dort aber von Jahr zu Jahr etwas reduzieren wird, um in Berlin immer stärker einzusteigen. Der Amtsantritt bei den Philharmonikern könnte jedenfalls früher als gedacht erfolgen.

    Hätte es übrigens am 22. Juni mit Petrenko nicht geklappt, wäre dieses Mal Barenboim die Alternative gewesen. So ist Petrenko der einzige, der von den Berlinern gleich zweifach gewählt wurde. Und der erste, bei dem die Entscheidung ohne politische Zurufe oder Einflussnahme von außen erfolgte. Ein Votum ausschließlich für die Qualität, das zumindest beim zweiten Wahlgang sehr gut vorbereitet war.

    (KURIER) ERSTELLT AM 01.07.2015, 06:00

    • Astonishing level of detail. How can a Viennese critic he be so well informed on supposedly private Berlin matters?

    • This is directly at odds with the public statement by the BP Orchestervorstand on May 11 that *nobody* was called.

    • Yes, this is beautiful. The concert was broadcast from Montpellier in 2010. Shosty 14 followed the Strauss.

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