Just in: Salzburg shuts talent factory as sponsor pulls out

Montblanc, the luxury pen and watch makers, have pulled out of Salzburg without notice after 13 years. The Young Directors Project, which has yielded 51 productions by directors from 23 countries, has been cancelled.

Among its discoveries was the Latvian Alvis Hermanis, who went on to direct Bernd Alois Zimmermann ‘s Soldaten and Gawain by Harrison Birtwistle in the main festival. This is a serious blow for Salzburg’s street cred as a nurturer of future talent.

Bad snow day on Montblanc.

montblanc

PRESSEMITTEILUNG ZU DEN SALZBURGER FESTSPIELEN
YOUNG DIRECTORS PROJECT POWERED BY MONTBLANC – ABSCHLUSSPROJEKT BEI DEN SALZBURGER FESTSPIELEN  2014 NACH ERFOLGREICHER 13-JÄHRIGER SPONSOR-PARTNERSCHAFT
(SF, 30. Juni 2014) „Das Young Directors Project (YDP) ist ein ganz besonderes Projekt im Rahmen der Salzburger Festspiele, das jungen Regisseuren eine fantastische Plattform bietet, um innovative Arbeiten zu präsentieren. Wir hatten das Glück, uns in den letzten 13 Jahren der Unterstützung von Montblanc für das YDP erfreuen zu dürfen. Ohne die Unterstützung eines Partners wie Montblanc wäre das Young Directors Project für die Salzburger Festspieler nicht möglich gewesen. Mein besonderer Dank geht daher an Montblanc für das Engagement und die Großzügigkeit in all diesen Jahren aber auch an Jürgen Flimm, der das YDP ins Leben gerufen hat,“ sagt Schauspieldirektor Sven-Eric Bechtolf.
Insgesamt 51 YDP Produktionen aus 23 unterschiedlichen Ländern und vier Kontinenten haben bis zum Ende des diesjährigen Sommers verschiedene Spielstätten der Salzburger Festspiele erobert und das Programm mit zeitgenössischen Formaten enorm bereichert. Mit seiner Aufgabenstellung, aufstrebende Talente zu unterstützen, hat das Young Directors Project jungen Regisseuren und deren Ensembles aus der ganzen Welt ermöglicht, erfolgreiche Karrieren einzuschlagen: Der aus Lettland stammende Alvis Hermanis, der sich einen Ruf als international gefragter Theater- und Opernregisseur erworben hat, ist nur einer der Gewinner, die im Laufe der Geschichte des Programms mit Beifall der Kritiker bedacht wurden.
Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er in den letzten zwei Jahren Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann und Gawain von Harrison Birtwistle. 2014 wird er Giuseppe Verdis Il trovatore auf der Bühne des Großen Festspielhauses neu interpretieren. Stellvertretend für viele seiner jungen Kollegen im YDP soll auch David Bösch, Preisträger des Young Directors Award 2006, genannt sein. Er inszeniert inzwischen an den bedeutendsten Theaterbühnen wie Hamburg, Essen, Berlin, Zürich, Bochum und Wien. Darüber hinaus ist er als Regisseur im Musiktheater tätig und inszeniert seit 2010 Opern, u.a. in Frankfurt, München und Basel.
Maßgeblich geprägt wurde das Programm durch die jeweiligen Schauspieldirektoren der Salzburger Festspiele. Ziel war es, junge Künstler vorzustellen, deren Arbeiten als wegweisend für die Zukunft des Theaters empfunden werden:
Nach Jürgen Flimm (2002–2004) waren dies Martin Kušej (2005–2006), Thomas Oberender (2007–2011) und Sven-Eric Bechtolf (seit 2012).
Es begann im Jahr 2002, als der damalige Schauspielchef und spätere Intendant der Salzburger Festspiele Jürgen Flimm die Idee hatte, junge internationale Theaterregisseure nach Salzburg zu holen um einen Regietheater-Wettbewerb zu schaffen. Montblanc nahm sich dieser Initiative an und trug entscheidend zu ihrer Entwicklung bei. Es bildete sich über die Jahre eine erfolgreiche Partnerschaft zur Förderung junger Künstler und „ein Treffen junger und nicht arrivierter Regisseure, die in Salzburg ihre neuesten Inszenierungen zeigen können“, so damals Jürgen Flimm. Eine „Spielwiese“ für junge Regisseurinnen und Regisseure war geschaffen und bedeutete für viele den ersten Schritt in die internationale Theaterwelt.
Im Rückblick wird zweierlei deutlich: Montblanc baute einerseits jungen Regisseurinnen und Regisseuren eine Startrampe für Ihre Karriere. Andererseits brachte das YDP frischen Wind in die Festspiele selbst. Dafür ein doppeltes Dankeschön an Montblanc“, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.
Nach mehr als einem Jahrzehnt des Young Directors Project unterstützt Montblanc nun die letzte Ausgabe des Programms als Titelsponsor.
Das Young Directors Project ist ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt und das immer wieder eine wichtige Inspirationsquelle war. Die Unterstützung talentierter junger Künstler aus aller Welt und zu erleben wie YDP-Teilnehmer sich eine erfolgreiche internationale Karriere aufbauen, war uns stets eine besondere Freude“, sagte Lutz Bethge, der Vorsitzende der Montblanc Kulturstiftung.
Montblanc möchte den Salzburger Festspielen für die vielen spannenden Jahre der Partnerschaft danken. Ganz besonderer Dank gilt ihrer Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, die sich für das Young Directors Project engagierte und es als Jurymitglied von Beginn an förderte, und natürlich dem Schauspieldirektor Sven-Eric Bechtolf, der die letzten drei Jahre unserer Partnerschaft mit wundervollen, sorgfältig ausgewählten Projekten bereichert hat“, fügte Lutz Bethge hinzu.
Über die Dauer des Sponsorings unterstützte und ermöglichte Montblanc die Produktion neuer Inszenierungen und die Einladung bestehender Arbeiten nach Salzburg. Montblanc stiftete darüber hinaus jedes Jahr das Preisgeld von EUR 10.000 für die beste Regiearbeit, eine Summe, die den jungen Künstlern eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer Arbeit erleichtern soll. Als Symbol der ideellen Auszeichnung erhielt der Gewinner des YDP darüberhinaus den Max-Reinhardt-Füllfederhalter, der von Montblanc eigens und exklusiv für dieses Projekt entworfen wurde.

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  • It’s a circular process: since orchestral directors, performers and composers have to cut back on expenses for writing material – with which they sign contracts and write pieces – they buy less of the expensive Montblanc pens, which sends the sales of the company downwards, which leads to reduced sponsoring budgets, which drives further cuts, etc. etc. untill they sit next to each other on the pavement with a cardboard sign: ‘survivers from the golden era, please donate’.

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